Das Infektionsgeschehen setzt sich nach wie vor ungebremst fort und wir hoffen dir geht es gut. Am Mittwoch beriet Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen. Es war klar: So kann es nicht weitergehen. In diesem Artikel erfahren Sie wie die aktuellen Infektionszahlen sind und welche Einschränkungen uns in den kommenden Wochen erwarten.

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Aktuelle Infektionszalen im Überblick

Fallzahlen in Deutschland

Das Infektionsgeschehen setzt sich deutschlandweit ungebremst fort. Die meisten Neuinfektionen innerhalb von 7 Tagen verzeichnen die Bundesländer Nordrhein-Westfalen (+23.605), Bayern (+14.143) und Baden-Württemberg (+10.648).

In Deutschland sind aktuell 481.013 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 29. Oktober, 0:00 Uhr). Das RKI registriert 16.774 Neuinfektionen. Als Genesen gelten nach Schätzungen des RKI 339.200 Menschen.

Fallzahlen weltweit

Auch unter Betrachtung des weltweiten Infektionsgeschehens scheint die globale Pandemie erst am Anfang. Nach Angaben der John Hopkins University (JHU) in Baltimore haben sich weltweit 44.482.501 Menschen in 190 Ländern mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt hat die Pandemie damit 1.174.053 Todesopfer gefordert. Knapp 30 Millionen Menschen gelten derzeit als Genesen.

So reagiert die Politik

Politiker fordern Gesundheitsnotstand

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) steigt mit exponentieller Dynamik in ganz Deutschland - trotz der Maßnahmen die Bund und Länder vor zwei Wochen vereinbart haben. Nach dem Corona-Gipfel mit den Ministerpräsidenten der Länder verkündet Angela Merkel einen zweiten Teil-Lockdown im November. Die Lage ist ernst, denn nach einer Statistik des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind bereits 75% der Infektionen nicht mehr nachvollziehbar. Das bedeutet, dass die Gesundheitsämter bereits überlastet sind, was wiederum zu einer beschleunigten Ausbreitung des Virus beiträgt.

Viele Politiker, darunter auch Hessens Ministerpräsident Bouffier, fordern Bundeskanzlerin Merkel dazu auf den nationalen Gesundheitsnotstand auszurufen. Die World Health Organization (WHO) hat bereits eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" ausgerufen. Sie verpflichtet die 196 Mitgliedländer zur Koordination untereinander und empfiehlt Ländern Schutzmaßnahmen. 

Das sind die neuen Regeln ab Montag

Um eine nationale Gesundheitsnotlage zu verhindern ist es nun erforderlich, durch eine erhebliche Reduzierung der Kontakte in der Bevölkerung einzuschränken und die Zahl der Neuinfektionen wieder in die Nachvollziehbare Größenordnung von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche zu senken. Ab dem 2. November treten deutschlandweit die im Folgenden dargelegten zusätzlichen Maßnahmen in Kraft. Die Regeln gelten bis Ende November.

mpk Pressekonferenz

In den kommenden Wochen gilt es Abstand zu halten und Kontakte zu verringern. Kontakte zu Menschen außerhalb des eigenen Hausstands sollen auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden. In der Öffentlichkeit dürfen Sie sich ab sofort nur mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes aufhalten - die Anzahl ist auf ein Maximum von 10 Personen beschränkt. Wer sich nicht an die Regeln hält, dem droht ein Bußgeld durch die lokalen Ordnungsbehörden. Feiern auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind bis auf weiteres untersagt. Bund und Länder planen verschärfte Kontrollen.

Bund und Länder fordern Bürgerinnen und Bürger zudem auf von privaten Reisen und Besuchen abzusehen. Dies gilt auch für Reisen im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge. Übernachtungsangebote werden nur noch für notwendige und nicht für touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.

Einrichtungen, die sich der Freizeitgestaltung zuordnen lassen werden bis auf weiteres geschlossen. Davon betroffen sind bspw. Theater, Opern, Messen, Kinos, Prostitutionsstätten, Freizeit- und Amateursportbetriebe (mit Ausnahme des Individualsports), Schwimmbäder und Thermen, sowie Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen.

Hat eine Veranstaltung den Zweck der Unterhaltung, so sind diese ab kommender Woche untersagt. Profisportveranstaltungen dürfen ohne Zuschauer stattfinden.

Gastronomiebetriebe wie Bars, Clubs, Diskotheken und Restaurants werden geschlossen. Ausnahme stellt die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause dar.

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Massagesalons, Tattoo-Studios und ähnlich Betriebe werden geschlossen. Unter Einhaltung der bestehenden Auflagen zur Hygiene dürfen Friseursalons geöffnet bleiben.

Schulen und Kindergärten bleiben weiterhin geöffnet, ebenso Geschäfte im Groß- und Einzelhandel.

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Bleiben Sie gesund!

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